IT-INFRASTRUKTUR UND BETRIEB

Die technische Grundlage für Anwendungen, auf die Sie angewiesen sind.

Wir planen und betreiben Server-, Speicher- und Netzwerkumgebungen für wichtige Unternehmensprozesse. Verfügbarkeit, Zugriffe und Wiederherstellung werden von Anfang an mitgedacht - auf unserer Infrastruktur in Deutschland oder auf Ihren Systemen.

Welche Anwendungen müssen nach einer Störung zuerst wieder laufen?

Eine geeignete Architektur beginnt nicht mit einer Serverliste. Wir betrachten, welche Prozesse von Ihren Systemen abhängen, welche Ausfallzeiten tragbar sind und welche Daten wieder verfügbar sein müssen.

Daraus leiten wir Kapazität, Redundanz, Datensicherung und Betriebsaufgaben ab. So wird die Infrastruktur auf Ihren Bedarf ausgelegt, statt hohe Verfügbarkeit pauschal zu versprechen.

Bestehende Systeme einbeziehen. Abhängigkeiten prüfen.

Fachsoftware, Backoffice-Anwendungen, Datenbanken und interne Dienste können auf eine angepasste Zielumgebung überführt werden. Vorher prüfen wir technische Voraussetzungen, Schnittstellen, Lizenzbedingungen und notwendige Abhängigkeiten.

Wir planen die Migration mit Blick auf Betriebsunterbrechungen, Tests und Wiederanlauf. Welche Systeme migriert, angebunden oder unverändert weiterbetrieben werden, wird projektbezogen festgelegt.

Verfügbarkeit, Backup und Wiederherstellung sind verschiedene Aufgaben.

Verfügbarkeit

Redundante Komponenten, Cluster- oder Failover-Konzepte können die Auswirkungen bestimmter Ausfälle begrenzen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von den Anwendungen und dem angestrebten Betriebsniveau ab. Vollständige Ausfallfreiheit ist damit nicht zugesagt.

Backup

Datensicherungen schaffen Wiederherstellungspunkte für benötigte Daten und Systeme. Umfang, Verschlüsselung, Aufbewahrung und räumliche Trennung werden entsprechend dem Schutzbedarf geplant.

Wiederherstellung

Wir betrachten nicht nur, ob Sicherungen vorhanden sind, sondern wie der Betrieb wieder aufgenommen werden soll. Wiederanlaufreihenfolge, Zuständigkeiten und notwendige Wiederherstellungstests werden im Betriebsmodell festgelegt.

Klare Zuständigkeiten statt offener Betriebsfragen.

Wer erhält Warnmeldungen? Wer spielt Updates ein? Wer darf administrieren? Was geschieht bei einer Störung? Diese Fragen werden vor dem Regelbetrieb geklärt.

Zum vereinbarten Leistungsumfang können Monitoring, Wartung, Kapazitätsplanung, Datensicherung und Wiederherstellung gehören. Servicezeiten, Reaktionswege und Leistungsgrenzen werden ausdrücklich festgelegt.

Wiederanlaufziele und Betriebsdokumentation

RTO beschreibt die angestrebte Zeit bis zur Wiederherstellung eines Dienstes. RPO beschreibt, wie weit der wiederhergestellte Datenstand im Störungsfall zurückliegen darf. Geeignete Ziele werden aus Ihren Geschäftsprozessen abgeleitet und mit der technischen Umsetzung abgestimmt.

Architektur, Rollen, administrative Zugriffe, Sicherungsverfahren und Wiederherstellungsschritte werden im vereinbarten Umfang dokumentiert. Geografisch getrennte Sicherungen und weitergehende Redundanz können Bestandteil der Lösung sein.

Hochverfügbarkeit für geschäftskritische Systeme

  • redundante Server und Hochverfügbarkeitscluster
  • redundante Speicherkomponenten
  • Load Balancing
  • redundante Netzwerk- und Strompfade nach Anforderung
  • kontrollierte Übernahme von Diensten
  • Systemüberwachung und technische Alarmierung

Verschlüsselte und räumlich getrennte Backups

  • verschlüsselte Sicherungen
  • räumlich getrennte Backup-Ziele
  • definierte Intervalle und Aufbewahrungszeiten
  • regelmäßige technische Kontrolle der Sicherungsprozesse
  • Wiederherstellung von Dateien, Datenbeständen oder Systemen
  • dokumentierte Verfahren

Systemzustände erkennen und Änderungen kontrolliert umsetzen

  • Erreichbarkeit von Systemen und Diensten
  • Auslastung von Rechen-, GPU- und Speicherressourcen
  • Kapazität und Zustand von Datenträgern
  • Backup-Erfolg und Backup-Fehler
  • Zertifikatslaufzeiten
  • technische Alarmierung nach Priorität
  • kontrollierte Updates und Wartungsfenster

Dedizierte Systeme für erhöhte Schutzbedarfe

Für besonders sensible oder leistungskritische Anwendungen können vollständig dedizierte physische Systeme und Cluster bereitgestellt werden.

Häufige Fragen zur Infrastruktur

Können vorhandene Anwendungen weiter genutzt werden?

Häufig ist eine Weiterverwendung möglich. Das hängt von technischen Voraussetzungen, Schnittstellen und Lizenzbedingungen ab. Wir prüfen diese Punkte vor einer Migrationszusage.

Bedeutet Hochverfügbarkeit, dass kein Backup mehr nötig ist?

Nein. Verfügbarkeitsmaßnahmen und Datensicherungen behandeln unterschiedliche Risiken. Sie werden gemeinsam geplant, ersetzen sich aber nicht gegenseitig.

Ist eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung enthalten?

Servicezeiten und Reaktionswege sind Bestandteil der individuellen Leistungsvereinbarung. Aus technischem Monitoring allein ergibt sich keine pauschale Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Welche Systeme sind für Ihren Betrieb entscheidend?

Beschreiben Sie uns die betroffenen Anwendungen, die bisherige Umgebung und Ihre Anforderungen an den Weiterbetrieb. Gemeinsam klären wir, welche technische Grundlage und welcher Betriebsumfang benötigt werden.